Vereinsabend in Leer im Bürgerzentrum Ledatreff mit PowerPoint-Vortrag: Sammelgebiet Schweiz     

Am 27. Oktober wird Hansi Riske das Sammelgebiet Schweiz vorstellen und dabei viele Beispiele zeigen. Die Briefmarken der Schweiz werden in Deutschland gerne gesammelt, auch weil die Schweiz (teilweise) zu zu den deutschsprachigen Ländern in Europa gehört. Für den Laien sind die Briefmarken aus der Schweiz zunächst schwer zu erkennen, denn den Landesnamen „Schweiz“ sucht er auf den Marken vergebens. Da die Schweiz mehrsprachig ist (deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch), nutzt die Schweizer Post das lateinische Wort für Schweiz „Helvetia“ als Landesbezeichnung.

In der Schweiz wurden schon sehr früh Briefmarken ausgegeben, aber nicht von der schweizerischen Bundespost, sondern von den einzelnen Kantonen. Den Anfang machte 1843 Zürich mit zwei Marken, es folgte noch im gleichen Jahr Genf mit der sog. Doppelgenf und 1845 Basel mit dem Baseler Täubchen. Alle Kantonalmarken sind sehr teuer, ebenso die ersten Marken der Bundespost. Erst die ab Ende 1850 ausgegebenen Marken werden für den Normalsammler erschwinglich. Im 20. Jahrhundert hat die Schweiz schöne und interessante Marken herausgegeben, die gerne gesammelt werden. Ab den Jahr 2000 gibt es auch kuriose Marken, so eine gestickte Marke zu 5 Franken und in letzter Zeit auch zahlreiche sog. Kryptomarken.

Über all das können Sie sich am 27. Oktober bei uns informieren. Gäste sind herzlich willkommen.